Myriam, Viehzüchterin in Namibia

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“Es ist nicht einfach, eine Frau auf einem kommunalen Bauernhof zu sein. Traditionell war es Frauen nicht erlaubt, Landwirtschaft zu betreiben, insbesondere Viehzucht. Als die Menschen begannen, Landwirtschaft zu betreiben, wurde von den Frauen erwartet, dass sie Aufgaben wie das Pflügen des Landes übernehmen, aber sie konnten nicht allein wirtschaften”, sagt Myriam, eine Viehzüchterin.

Sie betreibt nämlich Landwirtschaft mit Klein- und Großvieh (Kühe und Ziegen). Sie wuchs in einem Dorf auf, dessen Bewohner ihr ganzes Leben lang Landwirte und Schiffseigner gewesen sind. Unter diesen Umständen entwickelte sie ein starkes Interesse an der Landwirtschaft.

Als Frau auf einem kommunalen Bauernhof lebt man mit anderen Menschen zusammen. Die Leute neigen dazu, Bäuerinnen mehr zu bestehlen, weil sie denken, sie kämen damit durch. Weitere Herausforderungen sind der Zugang zu Land und Finanzmitteln. Die Anforderungen für die Beantragung eines Kredits begünstigen in der Regel eher Männer. Wir brauchen daher frauenfreundliche Finanzierungsmöglichkeiten; dies ist in Namibia nach wie vor eine große Herausforderung. Dadurch wird der Bedarf an Investitionen in die Bewässerung höher und teurer.

Die Arbeit als Bäuerin in Namibia ist nach wie vor eine spannende Reise. Ich bin überzeugt, dass wir Frauen ermutigen und unterstützen müssen, in die Landwirtschaft einzusteigen, wenn wir die SDGs, insbesondere Hunger und Armut, wirksam angehen wollen.

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